Kagoshima, eine eher relaxte japanische Stadt liegt im Sueden der Suedinsel Kyushu direkt am Meer. Panorama schlecht hin, denn direkt vor der Kueste von Kagoshima ragt eine Inseln mit einem rauchenden Vulkan hervor.
In den gelben Saecken die ueberall den Strassenrand saeumen, wird sauber, wie die Japaner nun einmal sind, die Asche abtransportiert.
Auch kulturelles hat die Stadt recht viel zu bieten, da es die letzte Fluchtstaette des wohl letzten Samurai gewesen ist, sowie die Hochburg einer Herrscherfamilie von Kyushu.
Von Kagoshima aus haben wir einen Ausflug an die Suedspitze Kyushus nach Ibusuki gemaccht, was beruehmt ist fuer etwas ganz Bestimmtes. Die kuriosen Sandbaeder mit heisser Vulkanasche, angewaermt durch natuerlich heisse Bodenquellen. Das ganze sieht folgendermassen aus; man legt sich nur mit einem Yukata (wie ein Bademantel) bedeckt auf den Vulkanstrand und wird dann von drei Japanern gleichzeitig mit Schaufeln eingebuddelt, bis man kaum noch atmen kann. Dann wird geschwitzt wie in der Sauna........befreien muss man sich dann irgendwie von alleine, weil die Typen hauen ab.....einmal und nie wieder!
Samstag, 12. September 2015
Freitag, 11. September 2015
Jaaaapaaaan!
Wenn sich der Schaffner selbst vor einem vorbeifahrenden Zug verbeugt, ein Feuerwerk statt normale Blumenmuster einfach mal Pilze und Schweine in die Luft malt und einem auf der Strasse als Animeefiguren verkleidete Teenanger entgegenkommen, dann ist man in Japan!
Allerdings besteht Japan nicht nur aus den Sachen die wir aus dem Fernsehen kennen, sondern es gibt noch viel mehr zu entdecken. Das Land hat eine Vielseitigkeit an sich, ueber die wir sehr erstaunt waren, als wir es doch glatt einmal von Sueden bis Norden durchtourten. Obwohl ich schon zweimal in Japan war, war ich doch immer wieder erstaunt, wie einzigartig und besonders es ist.
Da waren wir nun im ueberfluteten Vientam und mussten das land verlassen. Wir schafften es noch schnell uns fuer Japan einen Railpass zu besorgen, die es nur fuer touris und nur im Ausland gibt. Doch mit dem Railpass konnten wir unbegrenzt mit den Shinkansen, den japanischen Schnellzuegen kreuz und quer durchs Land fahren. Und lasst mich euch eins sagen! Von den Shinkansen kann sich die deutsche Bahn ordentlich was abschauen! Auf die Minute genaug puenktlich, brettern diese Dinger durchs Land mit 300 km/h kann man ruhig mal morgends 100 km pendeln und in 20 Minuten in der Arbeit sein.
Angekommen sind wir in Osaka. Dort wohnt naemlich Shiori, eine japanische Freundin von mit mir ihrem Mann, die ich noch aus meinem Amerikaaustausch kannte. Aki, meine ehemalige Gastschwester aus den USA wohnte auch in der Naehe, sodass wir eine kleines Wiedersehen veranstalteten.
Osaka war eine tolle Stadt, die viel zu bieten hatte, wie ueberall in einer japanischen Stadt eine Burg, jedemenge Schreine und bunte Leuchtreklame.
Der DonburiMann!!!! Juhuu
Da auch Sommer war, natuerlich auch ein Festival mit Feuerwerk. Festivals in Japan gibt es im Sommer an jeder Ecke. Die Japaner lieben es und wir hatten natuerlich auch nichts dagegen.
Zur alten Zeit noch in eine Purikuramaschiene (Fotomaschienen die die kleinen Sticker machen) In Japan gibts jetzt den Trend, dass sie gleichzeitig das Gesicht noch sanfter zeichnen und die Augen groesser machen, was ich allerdings nur creepy finde......
Als kroenender Abschluss noch ein typisches japanisches Tischbarbecue und alles ist gerettet.
Worauf Daniel und ich uns nicht eingestellt hatten war, dass es in Japan schwerer zu reisen geht als im Rest von Asien. Klar, mit dem Railpass war das Ganze schon einiges einfacher.
Doch es gibt in Japan kaum Buchstabenschrift, wie wir sie kennen. Gut in Tokyo schon, jedoch nicht an manch anderen Orten. Und so waren wir doch sehr froh, dass ich noch ein paar Brocken japanisch und wenigstens zwei der Alphabete kannte. Denn Speiskarten zu entziffern, das koennen die meisten Touris sonst nicht. Da bleibt einem nichts anderes uebrig, als auf irgendwas zu tippen und zu hoffen dass es nicht zu abartig ist. Doch mit meinem fehlerhaften Wissen, konnte ich wenigstens entziffern um was es sich ungefaehr handelte. Genauso wie manch andere Wegweiser und die Hotelnamen, die von weitem nur in Katakana blinkten. Da war der japanisch Unterricht in Amerika ja doch was wert gewesen.
Unser groesstes Problem war jedoch, dass man anscheinend in Japan teilweise ein paar Wochen Hotels und Hostels vorbuchen musste. Uuuups. Naja, gleich nach Kyoto zu fahren konnten wir uns abschminken, da war naemlich alles ausgebucht. Also beschlossen wir, wir haben ja den Railpass, dann fangen wir im Sueden an und ab gings nach Kagoshima auf der Suedinsel Kyushu (mit dem Shinkansen uebrigends nur 4 Stunden ;)!
Allerdings besteht Japan nicht nur aus den Sachen die wir aus dem Fernsehen kennen, sondern es gibt noch viel mehr zu entdecken. Das Land hat eine Vielseitigkeit an sich, ueber die wir sehr erstaunt waren, als wir es doch glatt einmal von Sueden bis Norden durchtourten. Obwohl ich schon zweimal in Japan war, war ich doch immer wieder erstaunt, wie einzigartig und besonders es ist.
Da waren wir nun im ueberfluteten Vientam und mussten das land verlassen. Wir schafften es noch schnell uns fuer Japan einen Railpass zu besorgen, die es nur fuer touris und nur im Ausland gibt. Doch mit dem Railpass konnten wir unbegrenzt mit den Shinkansen, den japanischen Schnellzuegen kreuz und quer durchs Land fahren. Und lasst mich euch eins sagen! Von den Shinkansen kann sich die deutsche Bahn ordentlich was abschauen! Auf die Minute genaug puenktlich, brettern diese Dinger durchs Land mit 300 km/h kann man ruhig mal morgends 100 km pendeln und in 20 Minuten in der Arbeit sein.
Angekommen sind wir in Osaka. Dort wohnt naemlich Shiori, eine japanische Freundin von mit mir ihrem Mann, die ich noch aus meinem Amerikaaustausch kannte. Aki, meine ehemalige Gastschwester aus den USA wohnte auch in der Naehe, sodass wir eine kleines Wiedersehen veranstalteten.
Osaka war eine tolle Stadt, die viel zu bieten hatte, wie ueberall in einer japanischen Stadt eine Burg, jedemenge Schreine und bunte Leuchtreklame.
Der DonburiMann!!!! Juhuu
Da auch Sommer war, natuerlich auch ein Festival mit Feuerwerk. Festivals in Japan gibt es im Sommer an jeder Ecke. Die Japaner lieben es und wir hatten natuerlich auch nichts dagegen.
Zur alten Zeit noch in eine Purikuramaschiene (Fotomaschienen die die kleinen Sticker machen) In Japan gibts jetzt den Trend, dass sie gleichzeitig das Gesicht noch sanfter zeichnen und die Augen groesser machen, was ich allerdings nur creepy finde......
Als kroenender Abschluss noch ein typisches japanisches Tischbarbecue und alles ist gerettet.
Worauf Daniel und ich uns nicht eingestellt hatten war, dass es in Japan schwerer zu reisen geht als im Rest von Asien. Klar, mit dem Railpass war das Ganze schon einiges einfacher.
Doch es gibt in Japan kaum Buchstabenschrift, wie wir sie kennen. Gut in Tokyo schon, jedoch nicht an manch anderen Orten. Und so waren wir doch sehr froh, dass ich noch ein paar Brocken japanisch und wenigstens zwei der Alphabete kannte. Denn Speiskarten zu entziffern, das koennen die meisten Touris sonst nicht. Da bleibt einem nichts anderes uebrig, als auf irgendwas zu tippen und zu hoffen dass es nicht zu abartig ist. Doch mit meinem fehlerhaften Wissen, konnte ich wenigstens entziffern um was es sich ungefaehr handelte. Genauso wie manch andere Wegweiser und die Hotelnamen, die von weitem nur in Katakana blinkten. Da war der japanisch Unterricht in Amerika ja doch was wert gewesen.
Unser groesstes Problem war jedoch, dass man anscheinend in Japan teilweise ein paar Wochen Hotels und Hostels vorbuchen musste. Uuuups. Naja, gleich nach Kyoto zu fahren konnten wir uns abschminken, da war naemlich alles ausgebucht. Also beschlossen wir, wir haben ja den Railpass, dann fangen wir im Sueden an und ab gings nach Kagoshima auf der Suedinsel Kyushu (mit dem Shinkansen uebrigends nur 4 Stunden ;)!
Freitag, 21. August 2015
Hanoi und Sappa
Hanoi
Nächster Stopp Hanoi. Die Hauptstadt Vietnams. Hier mussten wir uns von Daniels Kumpel verabschieden, der zurück nach Deutschland flog. Der Urlaub war vorbei.
Hanoi gefiel uns besser als das ehemalige Saigon. Vor allem die Altstadt war bunt und lustig. Die kleinen engen Straesschen waren teilweise noch nach den alten Handwerkergilden sortiert. In einer gab es Stoffe, in der anderen Metallarbeiten. Natuerlich hatten sich die typischen Tourilaeden dazwischen gedraengt, doch der alte Charme war noch vorhanden.
Das typische Verkehrschaos durfte natuerlich auch nicht fehlen.....
Nach Hanoi machten wir uns auf in den Norden von Vietnam, nach Sapa. Sapa war ein kleines Bergdoerfchen, nicht weit entfernt von der chinesischen Grenze, was die Horden von chinesischen Touristen erklaert, die ueberall einfallen wie die Heuschreckenplage.
Die Besonderheit von Sapa ist, dass dort nur wenige der eigentlichen Vietnamesen leben. In den Bergen gibt es naemlich noch die alten Bergvoelker, die ihre eigene Sprache, Sitten und eigene Kleidung haben. Zum Beispiel die Hmong oder die DZhao.
An der Bushaltestelle wurden wir sofort von zwei sehr netten Hmong Damen in recht gutem Englisch angesprochen. Mo und Gian boten uns einen Homestay in ihren Doerfern inclusive eines Trekkings an. Daniel und ich waren recht begeistert und so sagten wir spontan zu.
Hmong Maedchen
Die Berglandschaft mit den Reisterrassen war wirklich traumhaftschoen. Immerwieder kam Einem uebrigens der Grasgeruch von den Marihuanafeldern in die Nase, die in der Gegend angelegt warden. Das in Vietnam Drogenkonsum hart bestraft wird, war hier im Norden wohl auch noch nicht angekommen. Hatte mich irgendwie an Bukitt Lawang erinnert.
...ohne Worte.....
Der Trek ging ueber einige Stunden durch kleine Bergdoerfer und Felder bis wir bei Gians Haus ankamen. Der Homestay war einerseits genauso, wie wir ihn uns vorgestellt hatten: schlafen mit der gesamten Familie in einer Holzhuette, gekocht wird ueberm offenen Feuer, jede Menge Tiere laufen einem im Haus ueber die Fuesse, Toilette ist vor der Tuer, gewaschen wird sich draussen mit einer Wasserpumpe.
Womit wir nicht gerechnet hatten: Zum Abendessen gehoerte jede Menge, was Gians Mann: happy water, nannte. Selbstgebrannter Reisschnaps, bis keener mehr kann... und er dann anfing die Wasserpfeife und ein Buendel feinstes Gras aus dem Garten rausholte.... Als dann die Oma ankam und ihm gebrochenen Englisch erklaerte, dass Grasrauchen richtig toll ist, und wir unbedingt mitmachen muessten, konnte ich nicht mehr vor lachen.
Das Homestay war wirklich ein einzigartiges Erlebnis.
Eignetlich wollten wir von Sapa aus mit dem Bus die Grenze nach Laos passieren. Doch es kam aufgrund des Taifuns, der sich nicht verziehen wollte zu Ueberschwemmungen. Vor allem auch in den Grenzdoerfern nach Laos und die Ueberquerung mit dem Bus wurde unmoeglich.
Aufgrund des schlechten Wettergebiets, dass sich auch in den naechsten Tagen laut Wetterbericht nicht verziehen wuerde, beschlossen Daniel und ich unsere Route spontan zu aendern und buchten einen Flug nach.....dummm, dammm, dammm: Japaaaaan!
Drei Tage vor Abflug, ein super Schnaeppchen!
Nächster Stopp Hanoi. Die Hauptstadt Vietnams. Hier mussten wir uns von Daniels Kumpel verabschieden, der zurück nach Deutschland flog. Der Urlaub war vorbei.
Hanoi gefiel uns besser als das ehemalige Saigon. Vor allem die Altstadt war bunt und lustig. Die kleinen engen Straesschen waren teilweise noch nach den alten Handwerkergilden sortiert. In einer gab es Stoffe, in der anderen Metallarbeiten. Natuerlich hatten sich die typischen Tourilaeden dazwischen gedraengt, doch der alte Charme war noch vorhanden.
Das typische Verkehrschaos durfte natuerlich auch nicht fehlen.....
Nach Hanoi machten wir uns auf in den Norden von Vietnam, nach Sapa. Sapa war ein kleines Bergdoerfchen, nicht weit entfernt von der chinesischen Grenze, was die Horden von chinesischen Touristen erklaert, die ueberall einfallen wie die Heuschreckenplage.
Die Besonderheit von Sapa ist, dass dort nur wenige der eigentlichen Vietnamesen leben. In den Bergen gibt es naemlich noch die alten Bergvoelker, die ihre eigene Sprache, Sitten und eigene Kleidung haben. Zum Beispiel die Hmong oder die DZhao.
An der Bushaltestelle wurden wir sofort von zwei sehr netten Hmong Damen in recht gutem Englisch angesprochen. Mo und Gian boten uns einen Homestay in ihren Doerfern inclusive eines Trekkings an. Daniel und ich waren recht begeistert und so sagten wir spontan zu.
Die Berglandschaft mit den Reisterrassen war wirklich traumhaftschoen. Immerwieder kam Einem uebrigens der Grasgeruch von den Marihuanafeldern in die Nase, die in der Gegend angelegt warden. Das in Vietnam Drogenkonsum hart bestraft wird, war hier im Norden wohl auch noch nicht angekommen. Hatte mich irgendwie an Bukitt Lawang erinnert.
...ohne Worte.....
Der Trek ging ueber einige Stunden durch kleine Bergdoerfer und Felder bis wir bei Gians Haus ankamen. Der Homestay war einerseits genauso, wie wir ihn uns vorgestellt hatten: schlafen mit der gesamten Familie in einer Holzhuette, gekocht wird ueberm offenen Feuer, jede Menge Tiere laufen einem im Haus ueber die Fuesse, Toilette ist vor der Tuer, gewaschen wird sich draussen mit einer Wasserpumpe.
Womit wir nicht gerechnet hatten: Zum Abendessen gehoerte jede Menge, was Gians Mann: happy water, nannte. Selbstgebrannter Reisschnaps, bis keener mehr kann... und er dann anfing die Wasserpfeife und ein Buendel feinstes Gras aus dem Garten rausholte.... Als dann die Oma ankam und ihm gebrochenen Englisch erklaerte, dass Grasrauchen richtig toll ist, und wir unbedingt mitmachen muessten, konnte ich nicht mehr vor lachen.
Das Homestay war wirklich ein einzigartiges Erlebnis.
Eignetlich wollten wir von Sapa aus mit dem Bus die Grenze nach Laos passieren. Doch es kam aufgrund des Taifuns, der sich nicht verziehen wollte zu Ueberschwemmungen. Vor allem auch in den Grenzdoerfern nach Laos und die Ueberquerung mit dem Bus wurde unmoeglich.
Aufgrund des schlechten Wettergebiets, dass sich auch in den naechsten Tagen laut Wetterbericht nicht verziehen wuerde, beschlossen Daniel und ich unsere Route spontan zu aendern und buchten einen Flug nach.....dummm, dammm, dammm: Japaaaaan!
Drei Tage vor Abflug, ein super Schnaeppchen!
Donnerstag, 20. August 2015
Cat Bah
Wir waren bald 24 Studen auf unserer längsten Fahrt in Vietnam unterwegs. Los gings mit einem kleinen Bus von Phong Nha nach Donghoi. Von Donghoi mit dem Zug, diesmal mit den weichen Sitzen nach Nin Binh. In Ninh Binh um 4 Uhr morgends in den Bus nach Haiphong umgestiegen. Von Haiphong dann in die Fähre nach Cat Bah.
Die Zugfahrt waere diesmal gar nicht schlecht gewesen, haette es nur die Kakerlaken nicht gegeben, die mir nachts über die Füβe gelaufen sind. Aufzuwachen, weil einem Etwas über die Füβe krabbelt, ist nicht gerade angenehm. Wenn man dann noch versucht, das Teil abzuschuetteln, und es sich aber zwischen Fusssohle und Flipflop vergraebt, endet der Versuch es abzuschuetteln damit, dass der Flipflop ueber den Gang im Zug fliegt und auf der Person gegenueber landet..... die jedoch zum Glueck nicht aufwacht....
Auf der Fähre dann, kam das nächste Problem. Ich dramatisiere ja gerne, aber selbst Daniel hatte kurze Zeit gedacht, dass wir sinken. Leider hatte sich am selben Tag ein Taifun auf den Weg gemacht, uns auf dem Meer zu begrüβen. Unser Schiff, ein rostiger alter Kahn, wankte auf den Wellen hin und her, und stand teilweise fast senkrecht. Daniel hatte schon begonnen unsere Pässe in seinen wasserdichten Beutel zu packen, falls wir gleich das Boot verlassen mussten. Ich habe bereits das Land in der Ferne abgespäht um zu schauen, wo Strand ist und wir ranschwimmen könnten. Dann allerdings bekam unser Kapitän die grandiose Idee umzudrehen. Und so hielten wir den Atem an, bis wir auf einer anderen Stelle der Insel halt machten, wo die See nicht ganz so unruhig war. Von da aus ging es dann mit dem Bus über die Insel.
unsere tolle Faehre;
Cat Bah Island war auch bei regnerischem Wetter wunderschön. Es gehört bereits zur berühmten Halong Bay. Wir buchten mit einer Agentur free climbing an einer Klippe über dem Meer. Die Art von Klettern, dass wenn man nicht mehr kann, man ins Wasser fällt oder springt. Wir hatten uns auch schon sehr drauf gefreut, allerdings wurde das Ganze dann abgesagt, weil die Hafenpolizei uns nicht rauslassen wollte. Stattdessen mieteten wir uns Roller und erkundeten die Insel mit ihrer wahnsinnig schönen Natur. Wir kletterten einen Berg im Nationalpark hinauf und genossen den wunderschönen Ausblick.
Wieder da!
Hallo meine Liebe,
Nach langer Zeit gibt es wieder einen Eintrag von mir. Leider ist mein toller Laptop im Eimer, sodass ich auf Computer in Hostels und Internetkaffees zurueckgreifen muss. Jedenfalls bis mir wieder eine Windowsversion auf einem USBStick in die Hand faellt......
Hue in Vietnam war der Aufenthalt, bei dem ich das letzte Mal stehen geblieben war..... Nun erzaehle ich euch mal Etwas ueber den wunderschoenen Ort Phong Nha, der klein, aber sehr fein ist!
Phong Nha
Sind mit einem kleinen lokalen Bus in Richtung Phong Nha Nationalpark gefahren, wo vor nicht allzu langer Zeit, die gröβte Höhle der Welt entdeckt worden ist. Die zu erkunden, dauert zwar 7 Tage und ne Menge Geld, aber es gibt noch weitere Höhlen in der Gegend, die wir uns anschauen wollten.
Die Fahrt ins Landesinnere war landschaftlich wunderschön. Idyllisch schlängelten sich Flüsse, bedeck mit pinken Seerosen, durch die Reisfelder, die mit ihrem neongrün leuchteten. Im Hintergrund zeichneten sich die Bergketten ab. Um das Bild zu vervollständigen, zeigten sich ab und zu zwischen den Seerosen ein paar Wasserbüffel…….und dann drehte der Fahrer die Technomusik an und bretterte durch die Gegend. Mit lauter Musik, ging es wie ein Partybus in Richtung Nationalpark. Die kleine vietnamesische Oma in der ersten Reihe klammerte sich an ihren Sitz, während unser Fahrer mit dröhnender Techno den Verkehr um uns herum laut anhupte.
Angekommen in Phong Nha stellten wir fest, dass es in diesem kleinen Dorf ein riesen Partyhostel gibt, in dem wir nun fest saβen.
Doch der Trip nach Phong Nha hatte sich spätestens am nächsten Tag gelohnt, als wir mit einem Guide durch die Paradise Höhle, Vietnams zweitgröβte Höhle, zogen. Die Höhle war unglaublich, jegliche Felsformationen, angefangen mit Stalagmiten in jeglichen Farben und Formen, sowie einem riesen Durchmesser und einer unglaublichen Länge. Wir liefen ungefähr 4 km in sie hinein. Teilweise sind wir dabei durch verschiedene Seen geschwommen und auch durch Matsch gekrochen, und das mit der Berleuchtung einer Kopflampe. Dabei war ich erstaunt, dass es auch Tiere in der absoluten Dunkelheit gibt. Neben selbstverständlich Fledermäusen, sind wir auf weiβe Spinnen, und weiβe Fische ohne Augen, die im Schlamm kriechen, gestoβen. Unser Guide war super drauf, und trieb mit uns seine Späβe, erzählte uns aber auch viel über die verschiedenen Entstehungswege der Formationen und Gesteinsarten. Auβerdem konnte er auf einer Stalagmite Jingle Bells wie ein Glockenspiel spielen, was wirklich beeindruckend war.
Am nächsten Tag besuchten wir noch die Phong Nha Cave, in die man mit einem Boot hineinfahren musste. Diese war fast genauso schön, nur um einiges kleiner.
Nach langer Zeit gibt es wieder einen Eintrag von mir. Leider ist mein toller Laptop im Eimer, sodass ich auf Computer in Hostels und Internetkaffees zurueckgreifen muss. Jedenfalls bis mir wieder eine Windowsversion auf einem USBStick in die Hand faellt......
Hue in Vietnam war der Aufenthalt, bei dem ich das letzte Mal stehen geblieben war..... Nun erzaehle ich euch mal Etwas ueber den wunderschoenen Ort Phong Nha, der klein, aber sehr fein ist!
Phong Nha
Sind mit einem kleinen lokalen Bus in Richtung Phong Nha Nationalpark gefahren, wo vor nicht allzu langer Zeit, die gröβte Höhle der Welt entdeckt worden ist. Die zu erkunden, dauert zwar 7 Tage und ne Menge Geld, aber es gibt noch weitere Höhlen in der Gegend, die wir uns anschauen wollten.
Die Fahrt ins Landesinnere war landschaftlich wunderschön. Idyllisch schlängelten sich Flüsse, bedeck mit pinken Seerosen, durch die Reisfelder, die mit ihrem neongrün leuchteten. Im Hintergrund zeichneten sich die Bergketten ab. Um das Bild zu vervollständigen, zeigten sich ab und zu zwischen den Seerosen ein paar Wasserbüffel…….und dann drehte der Fahrer die Technomusik an und bretterte durch die Gegend. Mit lauter Musik, ging es wie ein Partybus in Richtung Nationalpark. Die kleine vietnamesische Oma in der ersten Reihe klammerte sich an ihren Sitz, während unser Fahrer mit dröhnender Techno den Verkehr um uns herum laut anhupte.
Angekommen in Phong Nha stellten wir fest, dass es in diesem kleinen Dorf ein riesen Partyhostel gibt, in dem wir nun fest saβen.
Doch der Trip nach Phong Nha hatte sich spätestens am nächsten Tag gelohnt, als wir mit einem Guide durch die Paradise Höhle, Vietnams zweitgröβte Höhle, zogen. Die Höhle war unglaublich, jegliche Felsformationen, angefangen mit Stalagmiten in jeglichen Farben und Formen, sowie einem riesen Durchmesser und einer unglaublichen Länge. Wir liefen ungefähr 4 km in sie hinein. Teilweise sind wir dabei durch verschiedene Seen geschwommen und auch durch Matsch gekrochen, und das mit der Berleuchtung einer Kopflampe. Dabei war ich erstaunt, dass es auch Tiere in der absoluten Dunkelheit gibt. Neben selbstverständlich Fledermäusen, sind wir auf weiβe Spinnen, und weiβe Fische ohne Augen, die im Schlamm kriechen, gestoβen. Unser Guide war super drauf, und trieb mit uns seine Späβe, erzählte uns aber auch viel über die verschiedenen Entstehungswege der Formationen und Gesteinsarten. Auβerdem konnte er auf einer Stalagmite Jingle Bells wie ein Glockenspiel spielen, was wirklich beeindruckend war.
Am nächsten Tag besuchten wir noch die Phong Nha Cave, in die man mit einem Boot hineinfahren musste. Diese war fast genauso schön, nur um einiges kleiner.
Donnerstag, 6. August 2015
Hue
Hue
Die alte Hauptstadt von Vietnam, Hue,
war eine weitere Besichtigung wert.
Hier liegt die riesige
Palastanlage, eine Zitadelle in einer Zitadelle, die leider erst
wieder im Aufbau ist, nachdem sie von den Amis ordentlich zerbombt
worden war. Trotzdem standen noch ein paar der alten Gebäude und
zeigten sich in ihrer alten Pracht. Auch sonst war Hue sehr gepflegt.
Überhaupt ist in Vietnam eine unheimliche Bauwut zu finden. Überall
wird die Infrastruktur ausgebaut, Parkanlagen werden für die
Bewohner angelegt und nicht selten gibt es ein paar luxuriöse Häuser
und Hotels zu bestaunen. Vietnam befindet sich him Aufschwung.
Leider habe ich zur Zeit absolut schlechtes Internet, sodass ich meine weiteren Posts mit ihren Bildern noch nicht posten kann. Hoffe aber auf eine bessere Verbindung in ein oder zwei Tagen.
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